Woraus die Mauer besteht
Eine Hintergrundfarbe für den Mörtel, die Ziegel, Schattierung, Licht und ein paar Details. Die Palette ist klein: ein Hauptton, zwei Schattentöne, zwei Lichttöne und die Hintergrundfarbe. Der Hintergrund kommt zuerst, deshalb hat die Fläche hier schon die Mörtelfarbe.
Schritt 1: Die Ziegel anordnen

Jeder Ziegel ist 9 Pixel breit und 4 hoch. Lass ein Pixel Mörtel zwischen den Ziegeln. Für die nächste Reihe verschiebst du die Ziegel so, dass die linke Seite jedes unteren Ziegels genau unter der Mitte des Ziegels darüber sitzt. Wenn du unsicher bist, zähl vier Pixel vom Rand.
In Aseprite zeichne ich einen Ziegel mit seinen Kanten, kopiere ihn und füge ihn über die ganze Reihe ein, dann kopiere ich ganze Reihen nach unten. Viel schneller, als jeden Ziegel einzeln zu zeichnen.
Schritt 2: Schattierung

Das Licht kommt von oben links. Also liegen die Unterseite und die rechte Seite jedes Ziegels im Schatten. Dann nimm den dunkelsten Ton und setz ihn in die Ecken, wo die Mörtellinien zusammenlaufen. Diese kleine Berührung gibt der Mauer Tiefe.
Schritt 3: Licht

Jetzt die gegenüberliegenden Seiten: Die obere und die linke Kante jedes Ziegels bekommen den hellen Ton. Schatten auf der einen Seite, Licht auf der anderen, und aus den flachen Rechtecken werden Ziegel mit abgeschrägten Kanten.
Schritt 4: Details

Die Details sind einfach eine weitere Lichtschicht: Verteil ein paar Pixel der hellsten Farbe auf den oberen Kanten. Es ist eine gute Angewohnheit, Schattierung und Glanzlichter auf eigenen Ebenen zu lassen, damit du sie später anpassen kannst.
Jetzt du: Sandziegel

Dieselbe Mauer, neue Palette. Genau darum geht es bei dieser Übung: Nimm ein Sprite, das du schon hast, ändere die Farben, pass ein paar Details an, und du hast ein ganz neues. Willst du mehr? Füg ein paar Risse hinzu wie bei den Felsen, oder treib Glanzlichter und Schattierung weiter.